Rat beschließt Unterstützung für Kinder- und Jugendsport in der Pandemie

Der Rat der Stadt Köln ist dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt, die Jugendarbeit in den Sportvereinen in der Corona-Pandemie zusätzlich zu stäken. Es wurde beschlossen, die Jugendbeihilfe um 460.000 Euro, von 1.251.918 Euro auf 1.711.918 Euro, anzuheben. Mit diesen Mitteln wird der Sport bei der Bekämpfung der Auswirkungen von Corona auf Kinder und Jugendliche unterstützt.  

Oberbürgermeisterin Henriette Reker ist das ein besonderes Anliegen:

Mit den zusätzlichen Mitteln wollen wir die Sportvereine unterstützen, besondere Angebote für Kinder und Jugendliche anzubieten. Denn Sport fördert nicht nur die Gesundheit, sondern auch die geistige Entwicklung. Da die jungen Kölner*innen ganz besonders unter den Einschränkungen durch Corona leiden, brauchen sie den Ausgleich durch Bewegung noch mehr als sonst.   

Auf Grund der Folgen der Corona Pandemie sind Kölner Sportvereine noch immer in einer besonders herausfordernden Situation. Durch die Maßnahmen der Corona-Schutzverordnungen war der Vereinssport und Breitensport zeitweise nahezu vollständig zum Erliegen gekommen. Insbesondere Kinder und Jugendliche waren von diesen Maßnahmen betroffen.  

Die zusätzlichen finanziellen Mittel sollen den Vereinen ermöglichen, den Sport für Kinder und Jugendliche als extrem wichtiges und sinnvolles Freizeitangebot zu erhalten. Auch die Situation im Schulunterricht und Schulsport war sehr belastend für Kinder und Jugendliche. Oft mussten Unterricht und Schulsport wegen der Pandemie ausfallen. Die jungen Menschen müssen jedoch unbedingt für den Sport begeistert bleiben, denn er ist ein enorm wichtiger Faktor für Gesundheit und gelingendes Aufwachsen,

sagt Robert Voigtsberger, Beigeordneter für Bildung, Jugend und Sport.  

Um alle Vereine mit entsprechender Jugendarbeit zu erreichen, erfolgt die Aufstockung niedrigschwellig, ohne Antragsverfahren und Bewilligungsverfahren. Der Sportbund Köln e.V. hat von der Verwaltung den Auftrag erhalten, die jeweilige Beihilfeberechtigung zu prüfen und die Auszahlung der Beihilfe vorzunehmen. Damit will die Stadt erreichen, dass das Geld zeitnah und unmittelbar bei den Vereinen für die Kinderarbeit und Jugendarbeit zur Verfügung steht.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit