Bäume stehen zu dicht beieinander und behindern sich im Wachstum
Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen lässt ab 12. Dezember 2016 den zweiten Teil der grünen Verbindung zwischen dem Klettenberg- und dem Beethovenpark durchforsten. Im Januar dieses Jahres wurde der Bereich zwischen der Berrenrather und der Nonnenwerthstraße bearbeitet. Jetzt ist der Abschnitt zwischen der Nonnenwert- und der Luxemburger Straße an der Reihe.
Das beauftrage Unternehmen fällt 76 Bäume, vor allem Ahorn, Rot-Eiche und Hainbuche. 28 von ihnen haben einen Stammdurchmesser von bis zu 20 Zentimetern, 33 von bis zu 30 Zentimetern, 13 von bis zu 50 Zentimetern und zwei von bis zu 70 Zentimetern.
Die Gehölze stehen zu dicht beieinander und behindern sich so im Wachstum. Die Durchforstung ist notwendig, um einen gesunden und stabilen Baumbestand zu bekommen und zu erhalten. Die Stadt Köln kommt mit den Fällungen auch ihrer Verkehrssicherungspflicht nach. Außerdem entfernt die Baumpflegefirma an 40 Bäumen abgestorbene Äste und beseitigt Fehlentwicklungen in der Krone.
Die Durchforstung wird vor Beginn der Vogelschutzperiode am 1. März beendet sein. Sie entspricht den Vorgaben des Landschaftsschutzgesetzes und ist mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt. Weil das beauftragte Unternehmen Motorsägen und einen Häcksler einsetzt, ist mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Die Stadt Köln bittet dafür um Verständnis.