Neues Modul der kommunalen Seniorenarbeit wird eingeführt

Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am Dienstag, 14. November 2017, die "Seniorenkoordination im Stadtbezirk" beschlossen. Ab Januar 2018 wird in jedem der neun Stadtbezirke eine halbe Stelle zur Seniorenkoordination eingerichtet. Die Aktivitäten der Seniorenkoordination erfolgen auf der Grundlage des von der Verwaltung vorgelegten Konzeptes in enger Abstimmung mit den jeweiligen Bezirksverwaltungen.  

Zentrale Aufgabe der neuen Seniorenkoordinatorinnen und Seniorenkoordinatoren ist die Bestandsaufnahme der bestehenden Versorgungs- und Teilhabeangebote in den Stadtbezirken, um das Zusammenspiel der Anbieter zu verbessern. Ziel ist die Ansprache der Akteure vor Ort, um Seniorinnen und Senioren optimal über die bestehenden Versorgungs- und Teilhabeangebote in den Stadtbezirken zu informieren.  

Wohlfahrtspflege, Sozialbetriebe Köln und das Amt für Soziales und Senioren haben gemeinsam die bestehenden Programme der kommunalen Seniorenarbeit untersucht und bewertet:  

Dazu gehören:

  • Seniorenberatung
  • SeniorenNetzwerke
  • Entlastungsdienste für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen
  • Haushaltsnahe Dienstleistungen
  • Initiativen und Treffpunkte  

In dieser Analyse zeigte sich neben der notwendigen Weiterentwicklung und dem Ausbau der bestehenden Programme gerade auch der Bedarf einer zusätzlichen bezirklichen Seniorenkoordination. Sie soll dazu beitragen, das Ziel "Ambulant vor Stationär" zu stärken. Es geht darum, älteren Menschen zu ermöglichen, möglichst lange in ihrem gewohnten häuslichen Umfeld bleiben zu können.  

Das Amt für Soziales und Senioren wird die Verbände der freien Wohlfahrtspflege und die Sozialbetriebe Köln (SBK) mit der Seniorenkoordination beauftragen.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit