Bestandsaufnahme der bestehenden Versorgungs- und Teilhabeangebote

Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am gestrigen Dienstag, 20. Dezember 2016, die von der Verwaltung vorgeschlagene "Seniorenkoordination im Stadtbezirk" beschlossen. Unter dem Vorbehalt, dass alle Bezirksvertretungen in ihren folgenden Sitzungen der Vorlage ebenfalls zustimmen, wird ab Januar 2017 in jedem der neun Stadtbezirke eine halbe Stelle zur Seniorenkoordination eingerichtet.

Zentrale Aufgabe der Seniorenkoordinatoren ist die Bestandsaufnahme der bestehenden Versorgungs- und Teilhabeangebote in den Stadtbezirken, um das Zusammenspiel der Anbieter zu verbessern. Ziel ist die Ansprache der Akteure vor Ort, um Seniorinnen und Senioren optimal über die bestehenden Versorgungs- und Teilhabeangebote in den Stadtbezirken zu informieren.

Wohlfahrtspflege, Sozialbetriebe Köln und das Amt für Soziales und Senioren haben in einem gemeinsamen Prozess die Programme der kommunalen Seniorenarbeit untersucht und bewertet. Dazu gehören:

  • Seniorenberatung
  • SeniorenNetzwerke
  • Entlastungsdienste für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen
  • Haushaltsnahe Dienstleistungen
  • Initiativen, Treffpunkte und Projekte.

In dieser Analyse zeigte sich neben der notwendigen Weiterentwicklung und dem Ausbau der bestehenden Programme ebenfalls der Bedarf einer zusätzlichen bezirklichen Seniorenkoordination, die auch dazu beitragen soll, das Ziel "Ambulant vor Stationär" weiterzuverfolgen, um es älteren Menschen zu ermöglichen, länger in ihrem gewohnten häuslichen Umfeld zu bleiben.

Mit der Durchführung der Seniorenkoordination im Stadtbezirk wird das Amt für Soziales und Senioren die Verbände der freien Wohlfahrt und die Sozialbetriebe Köln beauftragen.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit