Vortrag zur Bedeutung der traditionellen Hochseefahrt im RJM

Pilgern auf hoher See ist das Thema bei einem Vortrag mit dem Titel "Pilgern in der Südsee: Vaka Moana – Auf den Spuren der Ahnen" am Donnerstag, 8. Dezember 2016, 18 Uhr, im Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt (RJM), Cäcilienstraße 29-33. Auf der Insel Ra’iātea in Französisch-Polynesien liegt ein Zeremonialort von überregionaler spiritueller und kultureller Bedeutung, das Marae Taputapuātea. Von hier stammte Tupaia. Der erfahrene Navigator begleitete James Cook ab 1769 auf dessen erster Südseereise und stellte das Erreichen weiterer Inseln sowie den Kontakt zu den Māori in Neuseeland sicher.

Marae Taputapuatea © Tamara Jung-König
Marae Taputapuatea

Durch eine kulturelle Rückbesinnung in den 1970er Jahren erlebte die traditionelle Hochseefahrt in Polynesien eine Renaissance. 2011 segelten acht Crews mit Booten nach historischen Vorbildern (vaka) aus weiten Teilen des Pazifiks zu diesem marae – von Neuseeland über Ra’iātea und Hawaii bis nach San Francisco.

Der Vorstandsvorsitzende Dieter Paulmann berichtet über die Einbindung lokaler Akteure und das Potenzial der traditionellen Seefahrt für die Zukunft. Oliver Lueb, wissenschaftlicher Referent für Ozeanien am RJM und Kurator der Szene zu Ra’iātea in der Sonderausstellung "Pilgern – Sehnsucht nach Glück?", stellt die Pilgerstätte und historische Bezüge vor. OKEANOS – Stiftung für das Meer, hat das Projekt gefördert. Der Eintritt kostet 5 Euro an der Tageskasse. Als Ansprechpartnerin für Fragen zu Veranstaltungen im RJM steht Nicole Körkel unter 0221 / 221-31306 und per E-Mail, zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie im Internet.

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