Henriette Reker schreibt an Oberbürgermeister von Trier
In einem persönlichen Schreiben wendet sich Oberbürgermeisterin Reker an die Stadt Trier:
Mit großem Entsetzen und Betroffenheit habe ich von der schrecklichen Amokfahrt in Ihrer Stadt erfahren. Stellvertretend für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Trier möchte ich Ihnen im Namen der Stadt Köln und auch persönlich mein tief empfundenes Mitgefühl aussprechen. Hilflose Menschen werden plötzlich Opfer eines Mannes, dessen Motive noch unklar sind. Das Geschehene ist unbegreiflich. Offenbar gibt es Menschen, die Gewalt als einzige Lösung ihrer Probleme zu erkennen glauben und sich die Attentate der jüngeren Vergangenheit zum schlechten Vorbild nehmen. Unsere Gesellschaft ist heute mehr denn je gefordert, zusammen zu stehen und sich stark zu machen. Faschismus, Rassismus und Gewalt in jeglicher Form dürfen keinen Platz einnehmen. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der Verstorbenen, den Verletzten sowie bei den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Trier. Ich wünsche ihnen allen die notwendige Hilfe, um dieses Erlebnis verarbeiten zu können.