Oberbürgermeisterin Henriette Reker war zu Gast in der Vatikanstadt

Oberbürgermeisterin Henriette Reker mit Annette Schavan, Botschafteriin der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl © P. Somers
Oberbürgermeisterin Henriette Reker mit Annette Schavan, Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl

Unter dem Titel "Europa: Flüchtlinge sind unsere Brüder und Schwestern" fand am Freitag und Samstag, 9. und 10. Dezember 2016, in der Vatikanstadt in Rom das Gipfeltreffen der europäischen Bürgermeister statt. Zu der Tagung hatte die Päpstliche Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern von Madrid, Barcelona und Paris nach Rom eingeladen. Auch Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat an dem Gipfeltreffen, das von Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet wurde, teilgenommen, um einen Vortrag zur Flüchtlingsthematik zu halten.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker:

Alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister haben in den letzten Monaten Ähnliches erlebt. Zu uns sind Tausende Geflüchtete gekommen – mehr als wir vorher erwartet hatten. Wir alle haben unsere Erfahrungen gemacht und Wege ausprobiert. Wenn wir uns austauschen, können wir sicher viel lernen. Vielleicht wissen wir am Ende besser, was funktioniert und was nicht.

Ziel des Treffens war eine "intensivere Bewusstwerdung" hinsichtlich der aktuellen gewaltigen humanitären Tragödie, damit Lösungen gefunden werden können. Die Bürgermeister der Städte Madrid, Paris und Barcelona hatten die Bürgermeister aller europäischen Großstädte eingeladen, an dem internationalen Treffen teilzunehmen als "Antwort auf Gleichgültigkeit und zu Gunsten der Würde vieler Menschen, die heute an den tragischen Konsequenzen von Ausschließung, extremer Armut, Hunger und Krankheit leiden".

Bei dem Gipfel ging es um die globale Bedrohung, die die zunehmende Massenmigration von derzeit 125 Millionen Flüchtlingen darstellt. Das Treffen zeigte verschiedene Vorschläge auf und untersuchte, wie man einerseits kurzfristige katastrophale Konsequenzen (mit Dominoeffekt) vermindern, andererseits die positiven Konsequenzen von Reformen maximieren und stabilisieren kann. Zum Abschluss des Gipfels traf Oberbürgermeisterin Henriette Reker Annette Schavan, Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit