Netzwerk Köln für internationale Solidarität  

Weltweit sehen sich die Länder mit den Herausforderungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie konfrontiert. Entwicklungs- und Schwellenländer sind wegen ihrer sozialen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten besonders betroffen. Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat in einem Offenen Brief dazu aufgerufen, auch international solidarisch zu bleiben und die Pandemie gemeinsam zu bekämpfen. Zusammen mit Botschafterinnen und Botschaftern des Netzwerkes "Eine-Welt Stadt Köln", wie Bettina Böttinger, Bläck Fööss, Dr. Monika Hauser, medica e.V. oder Universitätsprofessor Prof. Dr. Axel Freimuth, unterstützt die Oberbürgermeisterin bürgerschaftliches Engagement für die Eine-Welt und zur Fortführung internationaler Projekte mit Ländern des globalen Südens. Der Brief ist aufzurufen unter www.stadt-koeln.de/Solidarität-in-der-Einen-Welt.  

Das Netzwerk "Eine-Welt Stadt Köln" wurde 2011 gegründet und ist ein Zusammenschluss aus rund 400 Vereinen, Institutionen, Unternehmen und Einzelpersonen in Köln, die sich entwicklungspolitisch engagieren. Die Vernetzung wird von der Stadt Köln organisiert und soll der gegenseitigen Unterstützung und Stärkung dienen. 

Köln bekräftigt internationale Solidarität in der Corona-Krise

Vorverlegung von Wochenmärkten wegen der Feiertage  

Aufgrund der Weihnachtsfeiertage und des Neujahrstages werden folgende Märkte von Freitag, 25. Dezember, auf Donnerstag, 24. Dezember 2020, sowie von Freitag, 1. Januar 2021, auf Donnerstag, 31. Dezember 2020, vorverlegt:

  • in Sülz die Märkte Auerbachplatz und Hermeskeilerplatz,
  • in Altstadt/Nord der Markt Apostelnkloster und in Neustadt/Süd der Markt auf dem Sudermannplatz.
  • Der Wochenmarkt in Sürth, Sürther Hauptstraße/Frohnhofstraße findet nicht am Freitag, 25. Dezember 2020, statt, sondern am Dienstag, 22. Dezember 2020.
  • Der Markt in Altstadt/Süd, Chlodwigplatz, öffnet an Heiligabend, 24. Dezember 2020, allerdings mit veränderten Öffnungszeiten von 7 bis 13 Uhr.
  • Der Markt in Holweide, Bergisch Gladbacher Straße, wird von Samstag, 26. Dezember, auf Mittwoch, 23. Dezember 2020, und der Markt in Flittard, Einsteinstraße/Eduard-Heis-Straße, von Heiligabend, 24. Dezember, ebenso auf Mittwoch, 23. Dezember 2020, vorverlegt.

Alle Wochenmärkte öffnen wie gewohnt um 7 Uhr und enden um 13 Uhr mit Ausnahme der Märkte Apostelnkloster und Auerbachplatz: sie haben bis um 14 Uhr geöffnet. Anwohner und Autofahrer sollten die geänderten Markttage berücksichtigen und darauf achten, dass an den Veranstaltungstagen auf den Marktflächen ab 6 Uhr nicht mehr geparkt werden darf.

Konstituierende Sitzung des Veedelsbeirats Lindweiler  

Die konstituierende Sitzung des Veedelsbeirats Lindweiler für die Wahlperiode 2020/2025 findet am Donnerstag, 17. Dezember 2020, um 17.30 Uhr im Lino-Club, Unnauer Weg 96a, statt. In der Sitzung werden die Mitglieder der neuen Wahlperiode in ihr Amt eingeführt und ein neuer stellvertretender Vorsitzender gewählt. Außerdem gibt es die Vorstellung der aktuellen Projektsachstände und der neuen Anträge aus dem Verfügungsfonds. Alle Bewohnerinnen und Bewohner aus Lindweiler und sonstige Interessierte sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Allerdings stehen aufgrund der Vorgaben zum Infektionsschutz nur begrenzte Plätze zur Verfügung.

Daher ist für eine Teilnahme bis spätestens zum 14. Dezember 2020 eine Voranmeldung bei der Geschäftsführung erforderlich, entweder telefonisch unter 0221 / 221-25455 oder per E-Mail an lindweiler@stadt-koeln.de. Im Lino-Club ist das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes verpflichtend, auch während der Sitzung.

Die bekannten Hygiene- und Abstandsvorgaben sind einzuhalten. Bürgeranfragen sollen im Vorfeld der Sitzung bei der Geschäftsführung per E-Mail eingereicht werden.

Das "Integrierte Handlungskonzept" für den Stadtteil Lindweiler enthält zehn Projekte, die das Wohnumfeld, die sozialen Angebote und die Verkehrssicherheit im Viertel verbessern sollen. Ziel ist es, die Projekte mit Unterstützung und aktiver Mitwirkung der Bevölkerung zu realisieren.

Dem Veedelsbeirat gehören als beratendes Gremium 15 Vertreterinnen und Vertreter aus sozialen Einrichtungen, der Kirche sowie aus Bürgerschaft und Politik an. Er spricht Empfehlungen aus, unterstützt die Bezirksvertretung Chorweiler sowie Fachausschüsse des Rates und entscheidet über die Bewilligung von Projekten im Rahmen des Stadtteil-Verfügungsfonds. Die Umsetzung des Integrierten Handlungskonzeptes wird im Rahmen des Programms "Soziale Stadt" aus Mitteln der Städtebauförderung des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.  

Weitere Informationen zum "Integrierten Handlungskonzept" und zum Veedelsbeirat Lindweiler sind im städtischen Internetauftritt zu finden.

Voranmeldung und Bürgeranfragen bei der Geschäftsführung per E-Mail Entwicklung Lindweiler

Ein Stück Wald als Weihnachtsgeschenk

Wer noch ein schönes und passendes Weihnachtsgeschenk sucht, kann mit einer kleinen Spende einen Baum für den "Klima-Wald" stiften. Bereits seit zehn Jahren gibt es die Spendenaktion „Ein Wald für Köln“, die von der Forstverwaltung der Stadt Köln gemeinsam mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e.V. ins Leben gerufen wurde.  

Aktuell entsteht im Stadtteil Köln-Lindweiler auf einer 26.000 Quadratmeter großen, bisher landwirtschaftlich genutzten Fläche, ein neuer Wald, der sogenannte "Dritte Wald für Köln". Er soll einen Beitrag zur Verbesserung des Klimas in dem bisher waldarmen Stadtteil leisten. Als Dank für die Spende werden die Spenderinnen und Spender zu einer Pflanzaktion eingeladen, bei der sie auch selbst Bäume im neuen Wald pflanzen können. Corona bedingt musste die Pflanzung in diesem Jahr ausfallen, sie wird im nächsten Jahr nachgeholt.  

Ebenfalls in 2021 startet die Aufforstung einer weiteren Fläche, dann in Köln-Raderthal. Der so genannte "Vierte Wald für Köln" wird dort auf einer 27.000 Quadratmeter großen Ackerfläche an der Brühler Landstraße entstehen. Damit kann die Waldfläche des Äußeren Grüngürtels vergrößert und ein weiterer Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Mit der Einrichtung von Waldlaboren in Junkersdorf und Merheim wurden der "erste und zweite Wald für Köln" ins Leben gerufen. Diese "Klima-Wälder" konnten durch Spenden vieler Bürgerinnen und Bürgern bereits aufgeforstet werden.  

In allen "Klima-Wäldern" werden heimische Baumarten, neben Buche auch Eiche, Spitzahorn, Feldahorn, Linde, Hainbuche und Vogelkirsche, gepflanzt. Diese Baumarten vertragen besonders gut trockene Wetterperioden, eine Eigenschaft, auf die es angesichts des Klimawandels besonders ankommt. Die neuen Wälder werden daher beispielhaft auch deutlich machen, welche Baumarten sich zukünftig für Stadtwälder eignen, wenn es zunehmend wärmer und trockener wird. Zum Projekt gehört auch die Anlage von Waldrändern aus heimischen Sträuchern und seltenen Wildobstarten, sodass sich die neuen Wälder schon nach kurzer Zeit zu einem abwechslungsreichen Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere entwickeln können.

Baum statt Brautstrauß Ein Wald für Köln Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit