Nächster KölnTag am 5. Dezember 2019

Die Museen der Stadt Köln laden am Donnerstag, 5. Dezember 2019, wieder zum KölnTag ein. Wie an jedem ersten Donnerstag im Monat haben alle Kunstinteressierten mit Wohnsitz in Köln die Gelegenheit, die Höhepunkte der städtischen Museen bei freiem Eintritt zu genießen. Bis 22 Uhr haben die Museen geöffnet. Als Nachweis für den Wohnsitz dient der Personalausweis oder der KölnPass, den unter anderem viele der in Köln lebenden Flüchtlinge besitzen. Mehr Informationen gibt es auf der Seite: www.museenkoeln.de und dort unter Veranstaltungen, KölnTag.

Das Museum Ludwig bietet mit dem "Langen Donnerstag" bis 22 Uhr auch den Nicht-Kölnerinnen und Kölnern ein besonderes Angebot. Ab 17 Uhr gilt hier ein ermäßigter Eintrittspreis von 7 Euro. Ermäßigten Eintritt erhalten Nicht-Kölnerinnen und Kölner auch im MAKK ab 17 Uhr.

Das Römisch-Germanische Museum am Interimsstandort Cäcilienstraße 46, Köln-Innenstadt, ist zum ersten Mal an dieser Stelle dabei. Die Sammlungen des Museums für Angewandte Kunst können nicht besichtigt werden, wohl aber die Sonderausstellung und neu konzipierte Designsammlung "Kunst + Design". Das Praetorium ist geschlossen!

Weitere Informationen zum KölnTag gibt es beim Museumsdienst, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Waltraud Herz, Telefon: 0221-221-24033 per E-Mail, und im Internet. unter www.museenkoeln.de.

Außer am KölnTag haben alle Kölnerinnen und Kölner auch an ihrem Geburtstag freien Eintritt in die Sammlungen und Sonderausstellungen der städtischen Museen.

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 "Smart Democracy“"– Livestream mit Diskussion zum Weltklimagipfel

"Letzte Rettung fürs Klima? Hinter den Kulissen des Weltklimagipfels" ist das Thema der "Smart Democracy"-Veranstaltung am 11. Dezember 2019, 18.45 Uhr im VHS-Studienhaus am Neumarkt, Cäcilienstraße 35. In Kooperation mit dem WWF und dem Deutschen Volkshochschul-Verband berichten Referierende über Ziele und aktuellen Ergebnisse der Klimakonferenz in Madrid. Außerdem informieren sie über die nächsten Schritte.

"Smart Democracy" ist eine besondere Veranstaltungsreihe: Die Vorträge der Referentinnen und Referenten werden vom Veranstaltungsort live in die kooperierenden Volkshochschulen gestreamt. An der letzten Veranstaltung beteiligten sich mehr als 100 Volkshochschulen. Interessierte treffen sich in der VHS, verfolgen den Livestream. Sie können sich über ein Beteiligungstool mit Fragen einbringen und miteinander diskutieren. Der Eintritt ist frei.

Gemeinsam stark fürs Klima

Sieben engagierte Klimaschutzprojekte von Kölner Schulen wurden von einer Fachjury ausgewählt und werden am Sonntag, 8. Dezember 2019, von 16 bis 18 Uhr im Filmforum des Museum Ludwig, Bischofsgartenstr. 1, in Anwesenheit von Umweltdezernent Dr. Harald Rau ausgezeichnet. Vier Grundschulen, zwei Gymnasien und die Abendrealschule stellen ihre ausgezeichneten Projekte vor. Die Palette reicht von einer Photovoltaikanlage auf dem Schuldach über Klima-Aktionswochen mit zahlreichen Workshops, einem internationalen Schulgartenaustausch bis hin zu einem Klimasong und Teilnahme am Klimastreik von Fridays for Future. Das Projektteam der Klimaschutz Community Köln und Vertreter der Stadt Köln stehen für Interviews zur Verfügung. Ein Fotoshooting mit den Schülern findet gegen Ende der Veranstaltung um 17.45 Uhr statt.

Namibische Perspektive

Die Vorsitzende der "Ovaherero Genocide Foundation" in Namibia, Esther Utjiua Muinjangue, sagt "not about us without us!" und nimmt sich am Freitag, 13. Dezember 2019, um 19 Uhr im Forum "Die Baustelle" Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt des Themas "Frauen in Deutschlands Genozid an den Ovaherero und Nama und im fortdauernden Kampf für seine Wiedergutmachung" an.

Deutschlands kolonialer Genozid von 1904 bis 1908 im heutigen Namibia betraf neben den widerständigen Männern besonders auch Frauen und Kinder, die in der Omaheke/Kalahari verdursteten oder in Konzentrationslagern grausam zu Tode kamen. Die prominenten Ovaherero- und Nama-Aktivistinnen Esther Muinjangue und Sima Luipert berichten über den opferreichen Widerstand der Frauen und über ihre Rolle im anhaltenden Kampf für eine Anerkennung des Völkermords durch den Deutschen Bundestag. Sie erklären, warum die direkt vom Völkermord betroffenen Gemeinschaften von Deutschland eine offizielle Entschuldigung und Entschädigung verlangen. Die Moderation übernimmt Carla de Andrade Hurst.

Esther Utjiua Muinjangue wird gemeinsam mit der namibischen Aktivistin Talita Uinuses Bangarah für die ab November 2020 im RJM zu sehende Ausstellung "Resist! Die Kunst des Widerstands" einen Raum kuratieren, der den Genozid aus ihrer Perspektive erzählt. Die Veranstaltung findet deshalb im dafür neu eingerichteten Open-Space-Forum "Die Baustelle" statt. Besucherinnen und Besucher, Künstlerinnen und Künstler sowie Aktivistinnen und Aktivisten können hier miteinander diskutieren und mit performativen sowie diskursiven Aktionen experimentieren, sodass sie an der Konzeption und Umsetzung der Ausstellung 2020 teilhaben. "Resist!" wird die Perspektive der Kolonisierten und die Protestbewegungen aus dem sogenannten globalen Süden in den Mittelpunkt rücken. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit Berlin Postkolonial e.V. und wird von der Bundeskulturstiftung gefördert. Der Eintritt ist frei.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit