Quellen und Methoden zur Erforschung von Ankäufen im Nationalsozialismus

Anlässlich seiner Ausstellung "PROVENIENZ MACHT GESCHICHTE. Ankäufe deutscher Zeichnungen des 19. Jahrhunderts im Nationalsozialismus" veranstaltet das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud am 28. Januar 2016 eine Tagung zu dieser Thematik. Sie widmet sich schwerpunktmäßig dem jungen Forschungsfeld der Provenienzrecherche bei dieser Kunstgattung. Dabei kommen vor allem Wissenschaftler zu Wort, die derzeit in ganz unterschiedlichen Projekten die Herkunft von Zeichnungen und Druckgraphiken für den Zeitraum zwischen 1933 und 1945 erforschen. 

Die Experten stellen ihre vielfältigen methodischen Ansatzpunkte vor, um erstmals die Strategien und Lösungsansätze hinsichtlich der Identifizierung von NS-Raubkunst auf dem Gebiet der Graphik bündeln zu können. Die Tagung schließt um 19 Uhr mit einem öffentlichen Gespräch mit Florian Illies vom Auktionshaus Villa Grisebach in Berlin über die neue Beliebtheit der Kunst des 19. Jahrhunderts auf dem nationalen und internationalen Kunstmarkt. Die Konferenz richtet sich nicht nur an Experten, alle Interessierten sind eingeladen, die Teilnahme ist kostenfrei. Um eine verbindliche Anmeldung – auch der Medien – bis zum 18. Januar 2016 bei Jasmin Hartmann, Telefon: 0221 / 221-22666, Fax: 0221 / 221-22629, wird gebeten.   

Zur Anmeldung per E-Mail an Jasmin Hartmann
Provenienzforschung Tagungsprogramm
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Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit