Generalplaner erstellt Machbarkeitsstudie
Die Planungen für den neuen Radschnellweg Köln-Frechen gehen weiter voran. Das europaweite Verfahren zur Auswahl eines Generalplaners ist mittlerweile abgeschlossen. In einer stark besetzten Bewerberrunde konnte sich das Ingenieurbüro Lindschulte + Kloppe aus Düsseldorf durchsetzen. Das Büro wurde mit der Generalplanung für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie beauftragt und hat bereits seine Arbeit aufgenommen.
Da es sich bei dem Projekt Radschnellweg um eine reizvolle, neue Aufgabenstellung im Bereich der Verkehrsinfrastruktur handelt, das zudem hohe Aktualität besitzt, ist die Aufgabe auf großes Interesse bei den Planungsbüros gestoßen. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte den Wettbewerbsbeitrag zum Radschnellweg Köln-Frechen, den die Städte Köln und Frechen sowie der Rhein-Erft-Kreis gemeinsam eingereicht hatten, prämiert und eine Förderzusage für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie erteilt.
Der Radschnellweg Köln-Frechen wird die Universität zu Köln mit dem Bahnhof in Frechen auf direktem Weg verbinden. Insbesondere für Berufspendler, aber auch für alle anderen mit dem Rad Fahrenden wird diese schnelle und direkte Wegeverbindung von Interesse sein.
Sobald erste Planungsergebnisse vorliegen, sollen in einem weiteren Verfahrensschritt die Bürgerinnen und Bürger informiert und mit verschiedenen öffentlichkeitswirksamen Aktionen beteiligt werden. Nach der vollständigen Erstellung der Machbarkeitsstudie wird mit dem Land NRW als Fördergeldgeber und allen zu beteiligenden politischen Gremien beraten, wie die Planungen fortgeführt werden sollen.