Oberbürgermeisterin Henriette Reker gratuliert Gerhard Richter

Richter Stele © Stadt Köln
Stele mit Widmung an Gerhard Richter

Kölns Ehrenbürger Gerhard Richter vollendet am 9. Februar 2022 sein 90. Lebensjahr. Der gebürtige Dresdener gilt als einer der bedeutendsten Künstler der Gegenwart und lebt seit 40 Jahren in Köln. 2007 wurde er als erster bildender Künstler mit der Kölner Ehrenbürgerwürde ausgezeichnet.  

Oberbürgermeisterin Henriette Reker gratuliert dem Jubilar ganz persönlich und im Namen der Stadt mit einem Brief.

Seit 1983 sind Sie Bürger unserer Domstadt, was mich als Oberbürgermeisterin sowie die Kölner*innen mit Stolz erfüllt. Dass Sie der Stadt verbunden sind, zeigen unter anderem das sehr beeindruckende Domfenster und das Portrait meines Vorgängers, Herrn Dr. Fritz Schramma, das in unmittelbarer Nähe zu meinem Amtszimmer zu sehen ist. Nicht nur in unserem Kölner Rathaus, sondern auch in unserer Stadt hinterlassen Sie künstlerische Spuren, die viele Menschen faszinieren und inspirieren. Großzügig lassen Sie uns an Ihrem Schaffen teilhaben durch die Stiftung einiger Ihrer Werke sowie in Form Ihres sozialen Engagements. Für all dies danke ich Ihnen sehr.  

Auch digital sendet Oberbürgermeisterin Henriette Reker Glückwünsche:

Digitale Glückwünsche für Professor Dr. h. c. Gerhard Richter

Als Dankeschön für Richters Engagement und Verbundenheit zu seiner Wahlheimatstadt widmet ihm die Stadt Köln einen Baum im Friedenswald. Der Eisenholzbaum (Parrotia persica) ist eigentlich im nördlichen Iran zuhause und gehört zu den Zaubernussgewächsen. Diese beginnen schon im Februar mit roten Knospen zu blühen, bevor die Blätter austreiben, die sich im Herbst prächtig verfärben in leuchtendes Gelb und Orange bis Orangerot. Der Baum wächst langsam, erreicht bis zu zwölf Meter Höhe und entwickelt oft ungewöhnliche Wuchsformen.  

Der Friedenswald ist ein großflächiger Park, der in den Jahren 1979/80 südlich des Forstbotanischen Gartens als sichtbares Zeichen der Völkerverständigung angelegt wurde. Dort wachsen Bäume aus allen Ländern, mit denen die Bundesrepublik Deutschland damals diplomatische Beziehungen unterhielt. Der Eisenholzbaum wurde als Solitär auf die große Wiese gepflanzt. Seit mehr als vierzig Jahren trotzt er auf der Freifläche jeglichem Wetter wie ein Symbol der Widerstandsfähigkeit. In unmittelbarer Nähe weist nun eine Stele auf die Widmung an Gerhard Richter hin.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit