Bürgermeister Andreas Wolter begrüßt Teilnehmende aus beiden Ländern in Köln
Die Stadt Köln ist Gastgeberin der Deutsch-Französischen Kommunalkonferenz mit rund 100 Teilnehmenden. Das Jahrestreffen des Deutsch-Französischen Ausschusses im Rat der Gemeinden und Regionen Europas findet am Donnerstag, 30. November, und Freitag, 1. Dezember 2017, im Forum Volkshochschule im Museum am Neumarkt statt.
Der Deutsch-Französische Ausschuss repräsentiert rund 2.200 Städtepartnerschaften, darunter auch die zwischen Köln und Lille. Zentrale Themen der Konferenz sind die Bewältigung der Migrationsprobleme in beiden Ländern sowie die Frage nach der Zukunft Europas. An den Arbeitsgruppen und Diskussionsrunden nehmen Expertinnen und Experten sowie Delegierte unter anderem aus Straßburg, Lille, Dijon, Köln, Düsseldorf und Bonn teil. Auf dem Programm stehen zudem Besuche beim DOMiD – Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V., in der Erstaufnahmeeinrichtung Herkulesstraße, bei der Volkshochschule Köln zu den Integrations- und Sprachkursen für Flüchtlinge und im Sprachraum der Stadtbibliothek.
Am Donnerstagabend gibt Oberbürgermeisterin Henriette Reker einen Empfang für die Teilnehmenden der Konferenz im Hansasaal des Historischen Rathauses. Die Gäste begrüßt in ihrer Vertretung Bürgermeister Andreas Wolter, der die Veranstaltung am Vormittag eröffnet hat und Teilnehmer des zweitägigen Programms ist.
"Welches Europa wünschen sich junge Menschen in unseren Ländern?" ist das Thema eines "Town Hall Meeting" am zweiten Konferenztag. Politik und Jugend aus Deutschland und Frankreich treffen hierbei im Forum Volkshochschule aufeinander. Unter anderem die Politiker Philippe Étienne, ehemaliger Botschafter Frankreichs in Deutschland und Berater des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, und Sven Lehmann, Vorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen NRW, stellen sich den Fragen von Schülergruppen aus Nantes und Köln und diskutieren mit ihnen über die Zukunft der EU.