Fünf-Zentner-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg muss heute entschärft werden

Weltkriegsbombe um 20.28 Uhr entschärft

Um 20.28 Uhr meldeten die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf Entwarnung: Die britische Fünf-Zentner-Bombe, die am Morgen bei Bauarbeiten an der Gronewaldstraße in der Nähe des Rosengartens gefunden worden war, wurde entschärft.  

Gleich nach der Entschärfung wurden die ersten Straßensperren aufgehoben. Rund 5.250 Lindenthaler*innen durften in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren. Wer nicht bei Freunden oder Bekannten unterkam, konnte sich in der Uni-Mensa aufhalten.

Mehr als 150 Menschen waren dort mit Speisen und Getränken versorgt worden.  

Vor allem zahlreiche Krankentransporte hatten Zeit gebraucht.

Rund 50 Menschen hatten ihre Wohnungen nicht selbständig verlassen können und mussten mit Krankentransporten aus dem Gefahrenbereich gebracht werden.  

Für einen reibungslosen Ablauf sorgten insgesamt 134 Mitarbeiter*innen des Ordnungsamtes der Stadt Köln, 12 Mitarbeiter*innen der Feuerwehr sowie 23 Einsatzkräfte von Hilfsorganisationen.  

In einem Fall hatten sich Bewohner*innen geweigert, ihre Wohnung zu verlassen. Hier wurde die Polizei eingeschaltet, die für ein Verlassen der Wohnung gesorgt hat.

Update 3 zum Bombenfund in Lindenthal:  

Bisher sind 30 Krankentransporte für Menschen angefordert, die ihre Wohnungen nicht ohne Hilfe verlassen können. In der Anlaufstelle (Uni-Mensa) befinden sich derzeit 26 Personen. Auch Menschen mit positivem Corona-Test dürfen sich in der Uni-Mensa aufhalten. Für sie steht ein gesonderter Raum zur Verfügung. Eine FFP2-Maske muss aber aufgesetzt werden.

Update 2 zum Bombenfund in Lindenthal:    

Erster Klingeldurchgang hat begonnen Straßen werden gesperrt  

Die Vorbereitungen für die Entschärfung der britischen Fünf-Zentner-Bombe in Lindenthal haben begonnen. Der Blindgänger war am Morgen bei Bauarbeiten an der Gronewaldstraße entdeckt worden.  

Rund 5.250 Personen sind von Evakuierungsmaßnahmen betroffen. Der Ordnungsdienst des Ordnungsamtes der Stadt Köln hat mit dem ersten Klingeldurchgang begonnen.

Für Betroffene ist eine Anlaufstelle an der Unimensa, Eingang Zülpicher Straße, eingerichtet.

Der Verkehrsdienst des Ordnungsamtes der Stadt Köln und die Polizei sind dabei, die umliegenden Straßen zu sperren.  

Von Straßensperrungen betroffen sind:       

  • Aachener Straße/Lortzingstraße         
  • Aachener Straße/Brucknerstraße        
  • Aachener Straße/Richard-Strauß-Straße        
  • Universitätsstraße/Clarenbachstraße        
  • Universitätsstraße/Danteweg        
  • Universitätsstraße/Gottfried-Keller-Straße       
  • Universitätsstraße/Dürener Straße        
  • Bachemer Straße/Weyertal        
  • Bachemer Straße/Classen-Kappelmann-Straße        
  • Bachemer Straße/Schallstraße       
  • Arno-Holz-Straße/Geibelstraße        
  • Arno-Holz-Straße/Lindenburger Allee        
  • Dürener Straße/Klosterstraße         
  • Wüllnerstraße/Theresienstraße         
  • Rautenstrauchstraße/Lortzingstraße         
  • Friedrich-Schmidt-Straße/Klosterstraße        
  • Clarenbachstraße/Klosterstraße  

Auch Fahrradfahrer*innen, Fußgänger*innen und Hundebesitzer*innen werden gebeten, die im Evakuierungsgebiet liegenden Wege nicht mehr zu benutzen. 

Update 1 zum Bombenfund in Lindenthal:  

5.246 Anwohnende müssen evakuiert werden Anlaufstelle in der Uni-Mensa eingerichtet  

Nach dem Fund einer britischen Fünf-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder an der Gronewaldstraße in Lindenthal, haben die Fachleute des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf einen 400-Meter-Radius um den Fundort gezogen.

Rund 5.250 Anwohnende müssen ihre Wohnungen für den Zeitraum der Evakuierung verlassen. Betroffen sind außerdem zahlreiche Schulen, darunter die Johann-Joseph-Gronewald-Schule (Grundschule), die Domsingschule (Grundschule des Erzbistums Köln), die Liebfrauenschule, das Apostelngymnasium sowie verschiedene Einrichtungen der Universität zu Köln. Mit dem ersten Klingeldurchgang soll in Kürze begonnen werden.  

Für Betroffene ist eine Anlaufstelle an der Unimensa, Eingang Zülpicher Straße, eingerichtet. Ein Raum steht ab 13 Uhr zur Verfügung.  

Von den Sperrungen ist lediglich die KVB-Linie 136 betroffen. Da die Dürener Straße gesperrt werden muss, wird die Linie 136 über die Gleueler Straße umgeleitet.  

Im Bereich Gronewaldstraße in Lindenthal ist am Donnerstagmorgen, 9. Februar 2023, ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Es handelt sich um eine englische fünf-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder.  

Das Kampfmittel muss noch heute entschärft werden. Dafür muss der Gefahrenbereich abgesperrt und evakuiert werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) und das Ordnungsamt der Stadt Köln sind vor Ort. Das Ordnungsamt entscheidet über alle weiteren Maßnahmen zur Absperrung und Evakuierung. Der Gefahrenbereich wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst mit einem endgültigen Radius von 400 Metern festgelegt. Die Zahl der zu evakuierenden Personen steht noch nicht fest.  

Im Evakuierungsbereich liegen die Dürener Straße, die Johann-Joseph-Gronewald-Schule (Grundschule), die Liebfrauenschule, das Apostelngymnasium sowie verschiedene Einrichtungen der Universität zu Köln. Nicht betroffen sind Bachemer, Universitäts- und Aachener Straße sowie das Hildegardis-Krankenhaus.  

Wann genau der Blindgänger entschärft wird, ist noch nicht bekannt. Wo die Anlaufstelle eingerichtet wird und wann sie öffnet, steht ebenfalls noch nicht fest.  

Wegen Straßensperren und damit verbundenen Verkehrsbehinderungen wird gebeten, sich hier, bei Radio Köln, WDR und anderen Medien sowie online bei den Kölner Verkehrs-Betrieben und weiteren betroffenen Verkehrsunternehmen zu informieren.  

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit