Sicherheitsradius 500 Meter rund um den Fundort

Nach dem Fund einer amerikanischen Zehn-Zentner-Bombe hat das Ordnungsamt die Evakuierungen der Häuser rund um den Fundort in Köln-Westhoven abgeschlossen. In einem Radius von rund 500 Metern rund um den Fundort an der Drieschstraße mussten die Bewohner und Anlieger ihre Wohnungen und den Bereich verlassen. Zwei Personen mussten per Krankentransport aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Die Räumung der LVR-Klinik ist noch im Gange. Der im Gefahrenbereich liegende Teil der Mudra Kaserne ist ebenfalls geräumt. Da diese Aufgrabung geplant war, konnten alle Betroffenen und Beteiligten bereits im Vorfeld informiert werden. Der Ordnungsdienst ist mit 32, die Landespolizei mit zwölf Kräften im Einsatz.  

Insbesondere ist die Porzer Ringstraße von der Kölner Straße bis über den nördlich gelegenen DB-Bahnübergang hinaus kurz vor der BAB 4 gesperrt. Die Schranke am Bahnübergang wird bis zum Ende der Entschärfung dauerhaft geschlossen bleiben.  

Der Luftverkehr und der Schienenverkehr sind ebenfalls betroffen. Die Flugsicherung und der Notfall-Manager der DB wurden vorab informiert. In beiden Bereichen wird der Verkehr kurzzeitig für die Dauer der Entschärfung unterbrochen. Davon betroffen sind auch die S-Bahn-Strecke zwischen den Haltestellen Köln AirportBusinesspark und Trimbornstraße sowie die Güterverkehrsstrecke. Ebenfalls betroffen ist die Bundesautobahn A4. Dort wird der Verkehr unmittelbar vor Beginn der Entschärfung in beide Fahrtrichtungen angehalten. Die Haltestelle Westhoven Kölner Straße wird von der Straßenbahnlinie 7 nicht mehr angefahren.  

Betroffen sind rund 370 Anwohnerinnen und Anwohner. In der Anlaufstelle halten sich 15 Personen auf. Der Raum wurde von der Mudra Kaserne der Bundeswehr mit Sitzgelegenheiten zur Verfügung gestellt. Die Johanniter Köln versorgen die Einsatzkräfte und die Personen in der Anlaufstelle mit Getränken und kleinen Snacks.  

Die Stadt informiert, wenn neue Erkenntnisse zum Bombenfund vorliegen.

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