Baumpflegearbeiten in der Schillingstraße

Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen lässt vom 28. bis 30. Oktober 2019 etwa 30 Bäume in der Schillingstraße, Köln-Neustadt/Nord, bearbeiten. Das beauftragte Unternehmen entnimmt totes Holz, entfernt Stammaustriebe, beseitigt Fehlentwicklungen der Kronen und schneidet Äste zurück, die in den Bereich der Fahrbahn ragen. Die Bäume stehen zwischen Neusser Straße und Riehler Straße. Das Baumpflegeunternehmen setzt einen Hubsteiger mit Anhänger ein, wodurch eine Spur der Schillingstraße zeitweise blockiert wird. Gearbeitet wird deshalb nur außerhalb der Hauptverkehrszeiten von 9 bis 15 Uhr. Halteverbotszonen werden drei Tage vorher ausgeschildert. Wegen des Einsatzes von Motorsägen und eines Häckslers ist mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Die Stadt Köln bittet dafür um Verständnis.   

Personalversammlung von Bildungs- und Sozialdezernat  

Die Dezernate für Bildung, Jugend und Sport und das Dezernat für Soziales, Umwelt, Gesundheit und Wohnen sind am Freitag, 8. November 2019, wegen einer Personalversammlung nur eingeschränkt erreichbar. Die gesetzlich vorgeschriebene Versammlung der Beschäftigten betrifft die folgenden Ämter:  

  • Amt für Schulentwicklung
  • Amt für Weiterbildung/Volkshochschule
  • Amt für Kinder, Jugend und Familie samt der Außenstellen in den Stadtbezirken
  • die Familienberatung einschließlich des Schulpsychologischen Dienstes
  • die Kinder- und Jugendpädagogischen Einrichtungen der Stadt Köln
  • das Sportamt
  • das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
  • das Gesundheitsamt
  • das Amt für Wohnungswesen
  • das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz
  • die Koordinationsstelle Klimaschutz

Ausstellung im Bezirksrathaus Nippes  

"Wenn der Tag zur Nacht wird – Zeitcollagen und anderes" – so nennt der Künstler Jochen Schneidereit seine Ausstellung, die vom 29. Oktober bis 22. November 2019 im Bezirksrathaus Nippes, Neusser Straße 450, zu sehen ist. Die Werke können zu den üblichen Öffnungszeiten in der Rotunde des Hauses besichtigt werden. Zur Ausstellungseröffnung am Dienstag, 29. Oktober 2019, um 17 Uhr begrüßt der stellvertretende Bezirksbürgermeister Daniel Hanna den Künstler und Gäste.

Städtische Kita Beuelsweg erhält "Gütesiegel Buchkindergarten"  

Lesebegeisterung von klein auf: Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Deutsche Bibliotheksverband haben die Städtische Kindertageseinrichtung Beuelsweg 17 in Köln-Nippes für ihr Engagement in der frühkindlichen Leseförderung mit dem "Gütesiegel Buchkindergarten" ausgezeichnet.  

Das Gütesiegel honoriert Betreuungseinrichtungen, in denen frühe kindliche Erfahrungen rund ums Erzählen, Reimen und Lesen ein Schwerpunkt des pädagogischen Konzepts sind. Buchkindergärten legen Wert auf regelmäßiges Vorlesen, einen vielseitigen Umgang mit Büchern, eine altersgerechte Medienbildung und bringen Kinder mit Leseorten wie Buchhandlungen oder Bibliotheken in Kontakt.  

Die Städtische Kindertageseinrichtung am Beuelsweg überzeugte mit ihrem Konzept, zu dem unter anderem Buchausstellungen, Vorlesezeiten in Zusammenarbeit mit den Eltern der Kindertageseinrichtung, die so genannte "Language-Route" (Methode des städtischen Sprachkonzeptes zum interaktivem Vorlesen) und eine Erzählwerkstatt gehören.  

Insgesamt erhielten mehr als 200 Kindergärten in ganz Deutschland die Auszeichnung für ihren besonderen Einsatz auf diesem Gebiet. 820 Einrichtungen hatten sich für das Gütesiegel beworben.  

Schirmherr des "Gütesiegels Buchkindergarten" ist der Kinderbuchautor und Illustrator Paul Maar. Förderer sind die Verlagsgruppe BELTZ, die Buchhandlung Eulenspiegel aus Hochheim/am Main, der Moritz Verlag, die Verlagsgruppe Oetinger, die Taunus Sparkasse und Thienemann-Esslinger. Initiator ist die "Interessengruppe Leseförderung" des Börsenvereins.

Weitere Informationen

Bundeswettbewerb "Klimaschutz durch Radverkehr"  

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU) und die Nationale Klimaschutzinitiative schreiben jährlich den Bundeswettbewerb "Klimaschutz durch Radverkehr" aus. Die Stadt Köln hatte im vergangenen Jahr die Projektskizze: "Offensive Fahrradparken – smart und sicher" eingereicht und wurde im Sommer 2018 aus 98 bundesweit eingereichten Beiträgen mit 36 weiteren Antragstellern für eine Förderung ausgewählt.  

Das Förderprojekt der Stadt Köln: "Offensive Fahrradparken – smart und sicher" soll die gestiegene Nachfrage von gesicherten und abgeschlossenen Möglichkeiten zum Fahrradparken gerecht werden. An fünf Bike-and-ride-Haltestellen sind Bike Tower mit jeweils 120 Einstellplätzen geplant. Ebenfalls sollen alle 500 Fahrradboxen mit einem smart bedienbaren Schließsystem umgerüstet werden, um die Nutzung der Fahrradboxen den heutigen Ansprüchen anzupassen.  

Mit der Aufstellung von Luftnachfüllstationen und Werkzeugsystemen sowie an ausgewählten Standorten durch Standsäulen mit Lademöglichkeiten für E-Bike-Nutzer soll zudem der Service verbessert werden. In den Wohnquartieren sollen erstmals insgesamt 25 Fahrradsammelgaragen angeboten werden.

Köln hat im September die 10-Millionen-Marke an Radfahrten geknackt  

Bereits im September wurde in diesem Jahr an den zwölf Dauerzählstellen im Kölner Stadtgebiet die Marke von zehn Millionen Radfahrenden geknackt. Bis Ende September wurden insgesamt 10.190.124 Radfahrende erfasst. Der Vergleich der ersten drei Quartale 2019 zu den ersten drei Quartalen 2018 zeigt eine Steigerung von 4,8 Prozent. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung an der Zählstelle Bonner Straße mit einem Anstieg um 11,6 Prozent auf 824.296 Radfahrende. Im gleichen Zeitraum ist dort ein Rückgang des Kfz-Anteils von 10,4 Prozent zu verzeichnen. Seit 2014 liegt der durchschnittliche jährliche Rückgang des Kfz-Anteils dort bei lediglich 3,7 Prozent.  

Als weitere Zählstelle ist die Fahrradstraße Zülpicher Straße mit einem Anstieg von 13,2 Prozent (1.205.635 Radfahrende) zu nennen. Hierbei handelt es sich um Werte, die mit einem Hochrechnungsfaktor ermittelt wurden, über den sowohl die Radfahrenden auf dem Radfahrstreifen als auch jene auf der Fahrbahn erfasst werden.  

Der stärkste Rückgang ist am Niederländer Ufer zu verzeichnen mit einem Minus von 4,5 Prozent. Dort waren bisher in diesem Jahr nur 612.157 Radfahrende unterwegs, was durch den Umbau der Mülheimer Brücke und der dadurch mangelnden fahrradfreundlichen Direktverbindung zu erklären ist.  

An sieben von insgesamt zwölf Dauerzählstellen wurden im Juni und Juli dieses Jahres für den Radverkehr die absoluten Spitzenwochenwerte seit der jeweiligen Aufzeichnung ermittelt. Es handelt sich um die Zählstellen Bonner Straße, Alfred-Schütte-Allee, Vorgebirgspark, Stadtwald, Venloer Straße, Deutzer Brücke und Vorgebirgswall.  

Vier der zwölf Dauerzählstellen wurden bereits vor zehn Jahren eingerichtet (Deutzer Brücke, Hohenzollernbrücke, Neumarkt und Zülpicher Straße). Über diese jahrelange Dokumentation lässt sich eine konstante Steigerung des Radverkehrs von jeweils rund 2,5 Prozent pro Jahr verzeichnen. 

Die aktuellen Daten der Fahrradzählstellen
Radverkehrszahlen
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Änderung des Flächennutzungsplans für Neubau an der Uni-Klinik Köln  

Die Universitätsklinik zu Köln plant im westlichen Teilbereich des Klinikums am Lindenthalgürtel/Ecke Kerpener Straße (Baufeld West) als zentralen Anlaufpunkt für die Kinder- und Frauenheilkunde der Klinik die Errichtung eines Neubaus. Es sollen insbesondere kinderbezogene ambulante und stationäre klinische Einrichtungen konzentriert werden (Eltern-Kind-Zentrum) und so kurze Wege entstehen und eine effektive Versorgung sichergestellt werden. Zum Raumprogramm gehören insbesondere die Kindernotaufnahme, die Kinderradiologie, die ambulante Kinderheilkunde (Pädiatrie), die Kreißsäle sowie die Neu- und Frühgeborenenstation. Mit der Planung sollen zudem die auf dem Klinikgelände verstreuten Notaufnahmen in einer zentralen Notaufnahme (ZNA) vereinigt werden und durch die Errichtung eines großen Operationsbereiches ergänzt werden. Dazu gehören die entsprechenden Stationen zur Unterbringung und Pflege der Patienten. Mit der Bündelung der Notaufnahmen ist auch die Verlagerung des Hubschrauberlandeplatzes verbunden, der ebenfalls auf dem geplanten Neubau vorgesehen ist.  

Im Flächennutzungsplan der Stadt Köln ist ein Teilbereich des Plangebietes im Bereich Lindenthalgürtel/Kerpener Straße als Wohnbaufläche dargestellt. Der hier in Aufstellung befindliche Bebauungsplan ist nicht aus dem Flächennutzungsplan entwickelt, da erstmals zentrale Kliniknutzungen bis an den Lindenthalgürtel erweitert werden sollen und der bisher durch Wohnen geprägte Bereich damit in den Grundzügen eine Änderung erfahren soll.  

Um die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Umsetzung der Planungen für den neuen zentralen Anlaufpunkt für Kinder- und Frauenheilkunde zu schaffen, soll der Flächennutzungsplan daher parallel zum aktuellen Bebauungsplanverfahren geändert werden. Die öffentliche Auslegung des Entwurfs der aktuellen Änderung des Flächennutzungsplans mit Begründung erfolgt vom 11. November bis einschließlich 11. Dezember 2019 im Stadthaus Deutz, Stadtplanungsamt, Zimmer 09 A 25a, Willy-Brandt-Platz 2, zu folgenden Öffnungszeiten:

  • montags und donnerstags von 8 bis 16 Uhr,
  • dienstags von 8 bis 18 Uhr,
  • mittwochs und freitags von 8 bis 12 Uhr sowie nach besonderer Vereinbarung
Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit