Ahornbäume im Bürgerpark Kalk müssen gefällt werden

Im Bürgerpark Kalk müssen elf Ahornbäume gefällt werden, weil sie erkrankt sind und seit Jahren in ihrer Entwicklung stagnieren. Bei den Bäumen hat sich im Untergrund Staunässe entwickelt, zudem weisen die Stämme der Bäume alte Frostschäden auf. Die Bäume sind dadurch auf Dauer geschädigt und können sich nicht mehr regenerieren. Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen plant, an gleicher Stelle neue Ahornbäume anzupflanzen.

Um den neuen Bäumen optimale Wuchsbedingungen zu ermöglichen, wird der vorhandene Boden großflächig abgetragen und durch lavahaltiges Baumsubstrat ersetzt. Zusätzlich lässt das Amt dort etwa acht Meter tiefe Löcher bohren und mit Lava verfüllen, um dauerhaft eine gute Belüftung der Wurzeln sicherzustellen. Auch erhalten die Stämme der jungen Bäume einen weißen, das Sonnenlicht reflektierenden Anstrich, um sie vor Frostschäden zu schützen. Denn in den Wintermonaten scheint die tief stehende Sonne verstärkt auf nur eine Seite des Baumes. Dort kann es dann unter Umständen bis zu 15 oder 20 Grad warm werden, während auf der Rückseite des Baumes nur null Grad oder auch Minusgrade gemessen werden. In der Folge kommt es zu teilweise erheblichen Temperaturunterschieden im Stamm, mit der Folge, dass die Rinde aufreißen kann. Damit bilden sich Eintrittsmöglichkeiten für Baumkrankheiten.

Die Arbeiten im Bürgerpark Kalk beginnen in der Woche ab 18. Januar 2021 mit der Fällung der kranken Ahorne. Danach starten die Vorbereitungen zur Erstellung der Pflanzgruben. Die neuen Ahorne sollen dann zeitnah eingesetzt werden.

Baumpflegearbeiten im Nordfeld in Köln-Müngersdorf

Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen lässt ab 18. Januar 2021 in Köln-Müngersdorf den Baumbestand im Äußeren Grüngürtel bearbeiten. Die Arbeiten finden in der als Nordfeld bekannten Grünfläche zwischen Aachener Straße, Brauweilerweg/Lovis-Corinth-Straße, den Eisenbahngleisen und dem Kämpchensweg statt. Die beauftragte Firma entnimmt bei mehr als 400 Bäumen totes Holz, entfernt Stammaustriebe, schneidet Äste zurück und beseitigt Fehlentwicklungen der Krone. Auch müssen 57 Bäume gefällt werden, überwiegend Buchen und Birken. Die Buchen leiden an der so genannten Buchenkomplexkrankheit und sind nicht mehr bruchsicher. Die Krankheit macht sich durch das Absterben verschieden großer Rindenpartien bemerkbar. In der Folge treten Stammfäulen auf, die schließlich zum Abbau des Holzes und zum Stammbruch führen können. Die Birken sind durch die vergangenen drei heißen und niederschlagsarmen Sommer vertrocknet und abgestorben. Die Stadt kommt mit den Arbeiten ihrer Verkehrssicherungspflicht nach. Die Firma wird dort etwa vier Wochen tätig sein. Einige Wege in der Grünanlage müssen temporär eingeschränkt werden. Auch kann es durch den Einsatz von Motorsägen und eines Häckslers zu Lärmbelästigungen kommen. Die Stadt Köln bittet hierfür um Verständnis.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit