Künstlerin Zandra Harms arbeitete sechs Monate auf dem Gelände der Einrichtung

Die diesjährige Stipendiatin der Stiftung Dr. Dormagen-Guffanti in der Sparte "Zeichnung/Grafik" Zandra Harms zeigt in der Ausstellung "NEIN NEIN NICHT" von Freitag, 10. November, bis Sonntag, 19. November 2017, künstlerische Arbeiten, die in der Begegnung mit den Bewohnern des Geländes entstanden sind, sowie eigene Zeichnungen und Aquarelle. Dr. Harald Rau, Dezernent für Soziales, Integration und Umwelt, und Susanne Laugwitz-Aulbach, Dezernentin für Kunst und Kultur, werden die Ausstellung am Freitag, 10. November 2017, um 16 Uhr, im Veranstaltungsraum der Stiftung Dr. Dormagen-Guffanti, Lachemer Weg 22, Köln-Longerich, im Beisein der Künstlerin und der beteiligten Bewohner eröffnen. Zandra Harms wird den rätselhaft-mysteriösen Titel der Ausstellung "NEIN NEIN NICHT" und die Bedeutung des Obststands als zentrales Motiv der Ausstellung erläutern.

Die in Köln lebende Künstlerin, geboren 1968, studierte Kunst an der Universität Köln und der Kunstakademie Münster. Ihre letzte Ausstellung in Köln fand 2014 in der artothek statt. 2015 waren ihre Zeichnungen und Aquarelle im öffentlichen Raum in Schweden zu sehen und Ende 2016 in der Städtischen Galerie Büttgen in Kaarst. Sie erhielt ein Katalogstipendium der Stiftung Kunstfonds.

Das Dr. Dormagen-Guffanti-Stipendium gibt es seit 1997. Durch die großzügige Stiftung von Dr. Hubert Dormagen wurde die nun über 120 Jahre währende Arbeit der Stiftung erst ermöglicht. Das große und barrierefreie heutige Heim für Schwerstbehinderte am Lachemer Weg in Longerich wurde zum Beispiel aus dem Grundstock der Stiftung errichtet und unterhalten. Mit der Zustiftung durch Anton Guffanti ergab sich vor einigen Jahren die Dr. Dormagen-Guffanti-Stiftung. Dr. Hubert Dormagen hat außerdem in seinem Testament "anno 1883" verfügt, dass seine umfangreiche Kunstsammlung in den Räumen und Fluren aufgehängt werden soll. Er war der Ansicht, dass die Kunstbetrachtung den Kranken und Behinderten "wohltue".

Zu sehen ist die Ausstellung freitags und samstags von 16 bis 18 Uhr und sonntags von 13 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung unter Telefon 0162-4907585.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit