
Das Projekt richtet sich an besonders benachteiligte Neuzugewanderte aus der Europäischen Union, die die bereits bestehenden Hilfe- und Unterstützungsstrukturen noch nicht kennen. Ziel ist, außerhalb der Gesellschaft stehenden Gruppen einen Zugang in die Gesellschaft zu eröffnen, indem neu zugewanderten Menschen an die vielfältigen Angebote des Regelsystems herangeführt werden. Eine materielle Unterstützung der Menschen ist nicht Bestandteil des Projektes.
Das Projekt BONVENA steht in einem inhaltlichen Zusammenhang mit dem Projekt ZuBeFa (Zugehende Beratung von neu zugewanderten Familien aus Südosteuropa und deren Kindern) des Amtes für Kinder, Jugend und Familie.
Eckdaten zum Projekt
Projektzeitraum:
1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2018
Gesamtvolumen / Finanzierung:
Der Europäische Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) stellt in Deutschland insgesamt 93 Millionen Euro zur Verfügung. Förderfähige Projekte erhalten die erforderlichen Mittel zu 85 Prozent aus dem EHAP. Aufgestockt werden diese durch weitere 10 Prozent des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Damit verbleiben für den jeweiligen Projektträger fünf Prozent Eigenanteil.
Das Projekt BONVENA in Köln wird mit rund einer Million Euro gefördert.