Nutzung des Formulars zur Kontaktaufnahme mit der Einbürgerung

In diesem verfahrensspezifischen Datenschutz-Steckbrief geben wir Ihnen eine Übersicht zu der Verwendung Ihrer personenbezogenen Daten nach den Regelungen der EU-Datenschutzgrundverordnung (Artikel 13, 14 DSGVO).

Wir verarbeiten Ihre Daten zu folgendem Zweck:

Für die Bearbeitung Ihres Einbürgerungsantrages. Hierzu zählen auch Ihre Anfragen. Eine darüberhinausgehende Verwendung Ihrer Daten erfolgt nicht.
Durch den Einsatz des Kontaktformulares erfolgt eine gezielte Zuordnung Ihres Anliegens innerhalb unseres Amtes. Hierdurch wird eine schnellere Beantwortung Ihres Anliegens ermöglicht.


Wir verarbeiten folgende Daten beziehungsweise Datenkategorien von Ihnen:

- Personenstammdaten (zum Beispiel Name, Vorname, Staatsangehöigkeit)
- Personenstandsdaten (zum Beispiel ledig, verheiratet)
- Meldedaten (zum Beispiel aktuelle und frühere Anschriften)
- Daten zu Aufenthaltsdauer und -status
- Kontaktdaten (zum Beispiel E-Mail-Adresse, Telefonnummer)
- Beschäftigtendaten (zum Beispiel Art der Beschäftigung)


Wir geben Ihre Daten folgendermaßen weiter:

Ministerien, Bezirksregierungen, Bundesverwaltungsamt, Ausländerbehörden, Meldebehörden, Jugendämtern, Standesämtern, Bundeszentralregister (unbeschränkte Auskunft bei Einbürgerungsbewerbern, die das 14. Lebensjahr vollendet haben), Amts-/Straf-/Verwaltungsgerichten, Sicherheitsbehörden, Auswärtiges Amt, Sozialleistungsträgern.
Die Daten werden regelmäßig an das Ausländerzentralregister (Kurzform: AZR) übermittelt.

Wenn Ihr Anliegen mit der Zahlung von Gebühren oder Ähnlichem sowie Geldzuwendungen verbunden ist, geben wir Ihre Daten an die Stadtkasse weiter. Von dort erfolgt die Auszahlung beziehungsweise die Überwachung der Geldeingänge. Von dort wird gegebenenfalls bei Nicht-Zahlung die Vollstreckung ausstehender Beträge durch die Abteilung Vollstreckung in der Kämmerei veranlasst.

Wir müssen, wie alle Behörden, nach Ende der Aufbewahrungsfrist Sachakten dem Historischen Archiv der Stadt Köln anbieten, gegebenenfalls auch mit Ihren personenbezogenen Daten. Das Archiv entscheidet über eine eventuelle dauerhafte Archivierung der Akten nach dem Archivgesetz Nordrhein-Westfalen.


Ihre Daten werden nicht gesammelt oder ausgewertet, um Persönlichkeits-, Verhaltens-, Bewegungsprofile oder Ähnliches von Ihnen zu erstellen, das heißt, es findet kein Profiling statt.


Dauer der Speicherung und Löschung:

Bei Einbürgerung nach 5 Jahren ab dem Einbürgerungsdatum. Bei Fortzug nach 10 Jahren ab Wegzugsdatum


Die rechtliche Grundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten ist:

Die Erhebung, Verarbeitung und Übermittlung Ihrer persönlichen Daten erfolgt auf der Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Satz 1 Buchstabe e) Datenschutzgrundverordnung (DSVGO) in Verbindung mit §§31 ff. Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG).

Die Ermächtigung gilt auch für weitere Auskünfte, die zur Bearbeitung des Antrags oder zur Überprüfung von Angaben erforderlich sind.
Hiervon macht die Behörde nur Gebrauch, wenn und soweit es nach den Umständen des Einzelfalls erforderlich ist.

Falls es erforderlich und gesetzlich zulässig ist, werden Ihre Daten auch an die zuständigen Behörden Ihres Heimatlandes weitergegeben.


Verantwortlich (verantwortliche Stelle nach Artikel 4, Ziffer 7 DSGVO) ist die:

Stadt Köln

Ausländeramt

Dillenburger Straße 56-66

51105 Köln

E-Mail: auslaenderamt@stadt-koeln.de

Telefon: 115 oder 0221 / 221-0

Wenn Sie Fragen zum Datenschutz haben, erreichen Sie unseren behördlichen Datenschutzbeauftragten wie folgt:

Datenschutzbeauftragter der Stadt Köln
Stadthaus Deutz - Westgebäude

Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln

Telefon: 0221 / 221-22457 oder 0221 / 221-24422

datenschutzbeauftragter@stadt-koeln.de

Sie haben das Recht,

  • Auskunft über die bei uns gespeicherten Daten zu erhalten,
  • eine Einwilligung sofern erteilt zu widerrufen oder der Verarbeitung Ihrer Daten zu widersprechen,
  • dass unrichtige Daten über Sie bei uns berichtigt werden,
  • dass nicht mehr erforderliche Daten über Sie bei uns gelöscht werden,
  • dass unter bestimmten Bedingungen die Verarbeitung Ihrer Daten eingeschränkt wird und
  • Ihre Daten im Sinne der Übertragbarkeit in einem maschinenlesbaren Format zu erhalten.

Möchten Sie eines Ihrer Rechte in Anspruch nehmen, dann wenden Sie sich bitte an die verantwortliche Stelle oder an den Datenschutzbeauftragten (siehe oben).

Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer Daten gegen das Datenschutzrecht verstößt oder Ihre datenschutzrechtlichen Ansprüche sonst in einer Weise verletzt worden sind, können Sie sich bei der Aufsichtsbehörde beschweren. In Nordrhein-Westfalen ist das:

Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen

Postfach 20 04 44

40102 Düsseldorf

poststelle@ldi.nrw.de

Telefon: 0211 / 38424-0