Die Partnerschaft im Porträt

Partnerstädte Köln-Rio © Denise Graetz/ecosign Akademie für Gestaltung Köln

Am 19. September 2011 wurde die 22. internationale Städtepartnerschaft der Stadt Köln besiegelt. Im Rahmen eines Festaktes im Stadtpalast der Stadt Rio de Janeiro unterzeichneten Oberbürgermeister Jürgen Roters a. D. und Oberbürgermeister Eduardo da Costa Paes im Beisein von Kölner Ratsmitgliedern, Vertreter*innen der Kölner Wirtschaft und Stadtgesellschaft sowie der Stadtverwaltung den Kooperationsvertrag zwischen beiden Kommunen. 

Bild © Dr. Barbara Möhlendick

Mit dieser Städtepartnerschaft wurde die schon zwischen den Staatsregierungen beider Länder angestrebte Stärkung der bilateralen Beziehungen auf kommunaler Ebene fortgesetzt. Seit 2008 ist die Bundesrepublik Deutschland mit der Föderativen Republik Brasilien als einziges lateinamerikanisches Land durch eine strategische Partnerschaft verbunden. Ein wesentlicher Themenkomplex in der bilateralen Arbeit ist die Bekämpfung des Klimawandels.

Auch das Land Nordrhein-Westfalen zeigte in den 2010er Jahren mit der Initiative "NRW goes Brazil Plus" großes Interesse am Aufbau deutsch-brasilianischer Beziehungen.

Nicht zuletzt ist die Gründung der Städtepartnerschaft auch auf vielfache Anregung aus der Kölner Bürgerschaft zurückzuführen, die seit jeher intensive Kontakte nach Brasilien pflegt. In Köln ist die Gemeinschaft von Mitbürger*innen mit brasilianischen Wurzeln im Vergleich zu allen anderen Gruppen Südamerikas am größten.

Im Hinblick auf die sportlichen Großereignisse wie die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 mit Rio de Janeiro als einem Austragungsort sowie den Olympischen Sommerspielen 2016 bestand auch seitens Rio de Janeiro großes Interesse an einem engeren Austausch mit der Stadt Köln. Waren wir doch bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 selbst Austragungsort und Hauptquartier der brasilianischen Fans in Deutschland.

Köln – Rio de Janeiro, eine Strategische Partnerschaft

Deckblatt Stäpa - Vertrag © Stadt Köln
Deckblatt zum Städtepartnerschaftsvertrag

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit standen von Beginn an die Bereiche

  • Klimaschutz
  • Wirtschaft/Tourismus
  • Bildung und Wissenschaft
  • Sport
  • Stadtentwicklung
  • Kunst und Kultur

Mit der Städtepartnerschaft wird

  • im Fach- und Erfahrungsaustausch,
  • bei der Arbeit in gemeinsamen Projekten,
  • durch den wechselseitigen Wissenstransfer

den Herausforderungen an urbane Ballungszentren im 21. Jahrhundert  erfolgreich begegnet. Zudem steht die Vertiefung des interkulturellen Dialogs auf der Agenda.

Zum Vertagstext der Städtepartnerschaftsurkunde im Originalwortlaut

Leuchttürme in der Partnerschaftsarbeit

SDG Poster UN German © UN
SDG Poster der Vereinten Nationen

Neben den wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen, sind in der Partnerschaft vor allem die Bereiche

  • Umwelt/Klimaschutz
  • Jugend/Bildung/Sport

zu Arbeitsschwerpunkten geworden. Schwerpunkte, mit denen die städtepartnerschaftlichen Aktivitäten einen maßgeblichen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen zur nachhaltigen Entwicklung leisten. Im Zuge der Projekte werden von den 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals / SDG ) insgesamt folgende Ziele verfolgt:

  • Ziel 2: kein Hunger
  • Ziel 3: Gesundheit und Wohlergehen
  • Ziel 4: Hochwertige Bildung
  • Ziel 5: Geschlechter-Gleichheit
  • Ziel 8:  Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
  • Ziel 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden
  • Ziel 13: Maßnahmen zum Klimaschutz
  • Ziel 15: Leben an Land und vor allem
  • Ziel 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
Die Ziele für nachhaltige Entwicklung im Überblick

Die Klimapartnerschaft Köln – Rio de Janeiro

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"Mais que uma bola – Mehr als ein Ball"

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Weitere Themenfelder, die die Städtepartnerschaft prägen

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Unsere Partner*innen

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Unsere Partnerstadt im Porträt

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Weiterführende Links

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